essentialmind gmbh

Rocket Science for your Web-Driven Application


essential panoptikum

Google Tipps und Tricks

Das Mysterium Google ist eigentlich gar keines wenn man sich an die Spielregeln dieser größten Suchmaschine der Welt hält. Wir geben Ihnen gerne einige Anregungen wie auch Ihre Website Google-optimiert werden kann. Wenn Sie darüberhinaus Fragen haben oder Informationen für Ihre neue Website wünschen, stehen wir Ihnen mit unserem Know-How gerne zur Verfügung.

Human Readable URLs (HRU)

Würden Sie eine Adresse finden, wenn Sie so lauten würde: artloader.php?cont=art&hkat=57&skat=2020? Schwierig, oder? HRU heisst nicht mehr und nicht weniger, als das Sie von Menschen gelesen werden kann. Und damit auch von Robotern die Ihre Seite besuchen und Informationen sammeln. Es ist wichtig, dass die URL gewünschte Keywords enthält.

Tipp: Eine URL sollten so aussehen http://myhiptrips.com/reithotels/spanien/

Seitentitel

Der Seitentitel findet sich im Browser-Fenster ganz oben und sollte so wie die URL sagen, was ich auf der jeweiligen Seite finde und nicht immer wiederkehrend  „Willkomen bei der Firma Mustermann“

Tipp: Bei der Programmierung muss bereits berücksichtigt werden, dass der Seitentitel dynamisch für jede einezlne Seite generiert wird

Programmierung vs Design

Eine optisch ansprechende Website ist gut für den Nutzer – dem Roboter ist es egal. Der liest nur den Programmier-Code. Nur wenn der fehlerhaft geschrieben ist tut er sich schwer – und kommt nicht gerne wieder.

Tipp: Besser in XHTML statt HTML4 programmieren lassen. Die Maxime ist – wenig Code – viel Inhalt. Out-of-the-Box Systeme wie Joomla usw. produzieren leider sehr viel Code.

Flash

Immer mehr Seiten werden mittlerweile mit Flash erstellt (ohne einer HTML Version) — was schön aussieht, von Suchmaschinen jedoch kaum ausgelesen werden kann. Es wird zwar an Lösungen gearbeitet, um Flash lesen zu können — derzeit aber mit mäßigem Erfolg.

Tipp: Niemals die ganze Website in Flash programmieren lassen. Einzelne Elemente können in Flash geschrieben und in den XHTML-Code eingebettet werden.

Cache

Sehr einfach lässt sich feststellen, was Google lesen kann beziehungsweise abspeichert.

In der Google-Suche einfach z.B. "cache:http://essentialmind.com" eingeben, und schon kommt folgende Information:

"This is Google's cache of http://essentialmind.com/. It is a snapshot of the page as it appeared on 21 Mar 2010 20:14:23 GMT. The current page could have changed in the meantime. Learn more"

und darunter wird die Website tatsächlich so angezeigt, wie Google diese zum angeführten Datum (21 Mar 2010) zwischengespeichert hat — d.h. sie erscheint in vollem Umfang mit sämtlichen Inhalten zum Stand vom 21 Mar 2010

Bei reinen Flash-Seiten sieht das dann meist so aus wie z.b. "cache:http://www.nespresso.com". Es kommt nur eine leere, schwarze Seite — und das zeigt, dass keine Information ausgelesen werden konnte.

Tipp: Von Zeit zu Zeit nachsehen, wie oft Google vorbei kommt und welche Informationen unter Ihrer Seite gespeichert werden.

Ajax

Ajax ist eines des Zauberwörter in Bezug auf Web 2.0. Unbedingt sollte aber beachtet werden, dass Suchmaschinen Javascript (und damit AJAX) nur rudimentär verstehen. Viele Crawler ignorieren Javascript-Code vollständig. Werden nun Inhalte einer Seite dynamisch via AJAX nachgeladen, so sind diese für die Suchmaschine unsichtbar und können nicht indexiert und damit gefunden werden.

Tipp: AJAX für einzelne Features verwenden – Inhalte sollten aber nur sehr beschränkt mit AJAX geladen werden.

Inhalt und Aktualität

„Content is King“ – je mehr interessanten, aktuellen Inhalt meine Website bietet, um so höher wird sie in der Gunst von Google stehen. Und wenn dieser Inhalt auch noch regelmässig erneuert und erweitet wird kann fast nichts schief gehen.

Tipp: Bereiten Sie den Inhalt so auf, dass das jeweilige Schlüsselwort in der Überschrift und dann im Fliesstext in einer Dichte von rd. 2% des Gesamttextes vorkommt.

Keywords

Eine Website für Google zu optimieren bedeutet für viele noch immer, einfach eine riesige Anzahl von Keywords in der Meta-Beschreibung im Code einzugeben und zu glauben, damit wird die Seite gefunden.

Tipp: Max. 20 Schlüsselwörter anlegen und nur solche, zu denen es auch entsprechenden Inhalt auf der Seite gibt.

Google Trends

Ist nicht nur ein Fernsehformat, es ist auch eine wichtige Hilfe um den Inhalt einer Website richtig zu erstellen und zu optimieren. Auf http://www.google.at/trends kann man feststellen, welche Inhalte gesucht werden und gegebenenfalls auf der eigenen Website darauf reagieren.

Tipp: Schauen Sie mal nach, ob Ihre Keywords auch solche sind, die im Web gesicht werden.

Location

Werden in den Webmaster-Tools keine Informationen eingegeben, werden die geografischen Zuordnungen hauptsächlich nach der Top-Level-Domain (z. B. ".at" oder ".de") sowie der IP-Adresse des Webservers vorgenommen, von dem der Kontext bereitgestellt wurde.

Tipp: Nutzen Sie die Webmastertools und legen einen Ort fest so es für Ihr Produkt sinnvoll ist. Wenn z.B. die Nutzung der Site nur für einen eingeschränkten geographischen Raum interessant ist. Ein Zahnarzt aus Wien wird darauf Wert legen, in Wien und Umgebung gefunden zu werden — ob er in Vorarlberg gut gereiht ist, wird weniger wichtig sein.

Sitemap XML

Die XML-Sitemap ist quasi das Inhaltsverzeichniss Ihrer Website bei Google. Mithilfe der XML-Sitemaps kann Google Unterseiten Ihrer Website finden, die anderenfalls übersehen werden könnten.

Tipp: Durch Erstellen und Senden einer XML-Sitemap können Sie sicherstellen, dass Google alle Seiten Ihrer Website bekannt sind, einschließlich solcher Unterseiten, die möglicherweise beim normalen durchsuchen durch Google unentdeckt bleiben.

Website bei Google anmelden

Sobald eine Website online ist, sollte man das Google auch mitteilen. Der GoogleBot wird dann in den nächsten Wochen sicherlich mal vorbei geschickt — heißt, Inhalt der Website wird zwischen gespeichert und damit auch gefunden, wenn jemand danach sucht.

Tipp: Melden Sie Ihre Website unter http://www.google.de/addurl/ an

Google-Branchenbuch

Unternehmen sollten unbedingt einen Eintrag im Branchenbuch von Google anlegen. Wenn man z.B. "Installateur 1050 Wien" bei Google eingibt, kommt zuerst einmal:

„Lokale Branchenergebnisse für Installateur im Umkreis von 1050 Wien“

Und hier ist eben nur aufgelistet, wer einen Eintrag im Branchenbuch hat.

Tipp: Unbedingt einen Eintrag im Google-Branchenbuch machen

Analytics

Google-Analytics ist ein mächtiges Tool und die perfekte Hilfe um eine Website so zu optimieren, dass sich einerseits der Nutzer gut zurecht findet, andererseits Inhalte so zu erstellen und zu gestalten, dass die Website auch gut gefunden wird. Analytics liefert nicht nur umfassende Informationen über die Besucher der Website (woher kommen diese?  sind es einmalig oder wiederkehrende Besucher? bleiben sie oder verlassen die Website sofort wieder? über welche Keywords haben sie die Seite gefunden? usw) sondern auch die Information, welche Seiten wie lange und wie oft angesehen werden, wo steigen die Nutzer ein und wo verlassen sie die Seite wieder.

Tipp: Google Analytics ist kostenlos und der  Code kann einfach in jede Webseite integriert werden.

Pagerank

PageRank (PR) ist ein errechneter Wert der einer Website eine Gewichtung zuweist und geht von 0 bis 10. Der Algorithmus wurde von den Google-Gründern Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergei Brin entwickelt.

Um so höher der PR einer Seite ist, desto weiter vorne wird sie bei relevanten Suchergebnissen erscheinen. Um den PR einer Website in der Toolbar sehen zu können kann man sich das Firefox AddOn 2007 installieren.

Tipp: Wenn Seiten mit einem höheren PageRank auf Ihre Seite verweisen (verlinkt sind) hilft das Ihrer Seite, einen höheren PageRank zu bekommen.

Google-Dance

Rund einmal im Monat wird der Google-Index erneuert. Dabei wird der Pageranke jeder Seite neu berechnet, vergleichbar mit Ranglisten im Sport. Der Zeitraum dieses Updates wird "Google Dance" genannt.

Tipp: Freuen Sie sich einfach, wenn sich nach dem nächsten Google-Dance der PR Ihrer Seite erhöht hat.

Organische Suche vs. AdWords

Meist wird angenommen, dass es in jedem Fall besser ist, bei der organischen Suche (sprich, auf der linken Seite) gefunden zu werden.

Tatsache ist, dass User bei vielen Begriffen eher in der rechten Spalte, unter "Anzeigen" suchen als in der organischen Suche.

Beispiel — wenn ich nach "Sehenswürdigkiten Barcelona" suche, werde ich eher auf der linken Seite fündig werden. Wenn ich jedoch "hotel mit discount barcelona" suche, werde ich bei den bezahlten Anzeigen eher das richtige finden.

Wird eine bezahlte Anzeige unter dem relevaten Suchbegriff oft geklickt stellt diese Google automatisch auf die linke Seite (als Anzeige mit gelbem Hintergrund gekennzeichnet)

Tipp: Zusätzlich zu einer optimierten Website auch immer ein paar Euro für AdWords investieren.

Besucherzahlen — TKP vs SEO

Wie kann man den Wert von SEO feststellen? Am einfachsten wenn man die zusätzlich erreichten Besucher mit gängigen TKPs bewertet.

Beispiel: Die durchschnittliche Klickrate bei Bannerwerbung liegt bei 0,25-0,50%. Bei einem TKP von 15 Euro bedeutet das, es müssen 1000 Banner gezeigt (bezahlt) werden, damit 5 Personen auf eine Website kommen. Das wiederum bedeutet Kosten von rd. 3 Euro für einen über Banner generierten Besucher.

Wenn nun eine optimierte Seite zusätzlich und zielgruppengenau 10 zusätzliche Besucher pro Tag auf die Website bringt sind das rd. 3500 zusätzliche Besucher im Jahr und mit rd. 10.000 Euro Werbekosten zu bewerten.

Tipp: Stellen Sie Ihre Online-Werbekosten einer Google-Optimierung gegenüber.